Der Waldrapp fliegt wieder.

Ibisvögel sind eng mit der ägyptischen Mythologie verbunden. Tief verehrt im ganzen Land, zeugen unzählige Ibismumien, die in mit Weiheformeln beschrifteten Töpfen mit den Pharaonen beigesetzt wurden, von seiner Bedeutung. Die Vermutung liegt nahe, dass der lange, gekrümmte Schnabel mit der Mondsichel gleichgesetzt wurde. Denn Ibisse sind den Mondgöttern Thoth und Isis geweiht. Der oft ibisköpfig dargestellte Thoth ist Gott des Mondes, der Magie, der Wissenschaft sowie der Schreibkunst und der Weisheit. Er gilt als Erfinder der Schrift. Isis, die Schutzgöttin der Mütter, Kinder und der Genesung wurde als Vogel mit Thronsitz auf dem Kopf dargestellt. Ihr werden große Zauberkräfte zugesprochen. Ein weiterer Grund für die Verehrung der Ibisse, zu denen auch der Waldrapp gezählt haben mag, war ihr Erscheinen als Zugvögel zu den Überschwemmungen des Nils. Leider sind manche Ibisarten heute teilweise ausgestorben bzw. stark bedroht. Daher unterstützen wir das wertvolle Forschungsprojekt der Konrad-Lorenz-Forschungsstelle im Almtal.
Die Aktion läuft bis zum 28.2.2019.

Breiten auch Sie Ihre Flügel aus.

Informationen rund um das Projekt sind auf der Website
der KLF zu finden: http://klf.univie.ac.at

Waldrapp_Bild